Kategorie: News

  • Fit für die Zukunft

    Fit für die Zukunft

    Friedrich Dessauer Schule erhält Pkw-Brennstoffzelle

    Wasserstoff wird in Zukunft als Energieträger im Straßenverkehr immer wichtiger

    Die Freude steht Abteilungsleiter Oliver Koch buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Grund hierfür ist die Übergabe einer hochmodernen Brennstoffzelle durch das Autohaus Ludwig in Limburg. „Damit haben wir die ideale Ergänzung im Bereich Elektromobilität“, so Koch, der damit auf das schuleigene Hochvoltfahrzeug anspielt.

    Berthold Ludwig, Geschäftsführer des Autohauses Ludwig, pflichtet Koch bei: „Anders, wie häufig angenommen, verbrennen mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge diesen nicht in einem Verbrennungsmotor, sondern seine Energie wird in einer Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt. Damit wird dann ein Elektromotor angetrieben. Umweltschädliche Abgase entstehen dabei nicht, sondern nur Wasserdampf.“ Darüber hinaus weist Ludwig aber noch auf weitere Vorteile hin. „Unser Hyundai Nexo lässt sich in kürzester Zeit problemlos auftanken und hat eine Reichweite von 540 km. Der Verbrauch beträgt dabei nur 1,2 Kilo Wasserstoff auf 100 km“.

    Mit der gespendeten Brennstoffzelle liegt man voll im Trend. So sieht die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung zum Erreichen der Klimaschutzziele bis 2030 im Zeitraum von 2016 bis 2026 ein Fördervolumen von bis zu 1,4 Mrd. Euro vor.
    Dass es nun sogar noch schneller gehen könnte, deutet die aktuelle Reise von Wirtschaftsminister Robert Habeck(Grüne) an, zurzeit auf Mission “Grüner Wasserstoff” in Namibia und Südafrika unterwegs.

    Für Koch zeichnete sich dieser Weg schon länger ab. „Unsere Schule besitzt seit zwei Jahren eine schuleigene Solaranlage, auch für Unterrichtszwecke. Mit 18 kW Spitzenleistung ist es dabei möglich, die Standby-Leistung des Schulgebäudes nahezu vollständig abzudecken.“, so Koch, der bei Planung und Bau der Solaranlage selbst Hand anlegte.

    Das nächste Projekt kündigt sich auch schon an: Ab nächstem Jahr soll ein zusätzliches Windrad auf dem Schulgeländeelektrische Energie erzeugen.

    „Ideal wäre es“, so Koch, „wenn wir mit unseren Möglichkeiten grünen Wasserstoff vor Ort erzeugen könnten.“

    Aber dies sind dann wirklich noch Zukunftsträume.


    V. l. n. r.: Berthold Ludwig, Geschäftsführer des gleichnamigen Limburger Autohauses übergibt die Brennstoffzelle an Berufsschullehrer Frank Donecker und Abteilungsleiter Oliver Koch. Mit dabei der Initiator der Brennstoffzellenspende Kfz-Meister und Serviceberater Christopher Rosenthal.

    Spitzentechnologie zum Anfassen – Die gespendete Brennstoffzelle wird den Unterricht bereichern.

    Quellen:

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/hyundai/hyundai-nexo/

    https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/die-nationale-wasserstoffstrategie.pdf?__blob=publicationFile

     

  • Die gute Form – Ausstellungsbesuch

    Die gute Form – Ausstellungsbesuch

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”14369,14370,14371″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]Am Donnerstag, den 17. November besuchte das dritte Lehrjahr des Schreinerhandwerks die Ausstellung “Die gute Form”. Im Mathematikum Gießen konnten wir 19 Gesellenstücke unter fachkundiger Erläuterungen ansehen. Die Auszubildenden konnten hier Eindrücke sammeln, sich fachlich kritisch mit den gezeigten Möbelstücken auseinandersetzen und können dies in die anstehenden Entwürfe und die Fertigungsplanung der eigenen Gesellenstücke mit einfließen lassen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Bildungsmesse 2022

    Bildungsmesse 2022

    [vc_row][vc_column][vc_single_image image=”14342″ img_size=”full”][vc_column_text]

    Angebote auf der HC-Bildungsmesse

    [/vc_column_text][vc_column_text]Über 80 Aussteller sind in diesem Jahr wieder bei der HC-Bildungsmesse am 18.11.2022 von 15:00 – 19:00 Uhr dabei und informieren gemäß dem Motto „Wir bilden aus“. An den Ständen gibt es Infos über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten. In diesem Jahr bieten wir erstmals Servicepoints an, an denen ihr beispielsweise an einem simulierten Bewerbungsgespräch teilnehmen oder euch Bewerbungsfotos anfertigen lassen könnt.

    Weitere Infos hierzu sowie eine stets aktualisierte Ausstellerliste findet ihr auf www.hc-limburg-weilburg.de.[/vc_column_text][vc_column_text]

    Firma/Institution Datum Standort Schule Weitere Infos
    AMEFA GmbH
    18.11.2022 Limburg FDS www.amefa-med.com
    Amt für Bodenmanagement Limburg an der Lahn 18.11.2022 Limburg FDS www.hvbg.hessen.de
    AOK Hessen 18.11.2022 Limburg FDS www.aok.de
    Ark
    Vision Systems GmbH & Co. KG

    18.11.2022 Limburg FDS www.ark-vision-systems.com
    Bauunternehmung Albert Weil AG 18.11.2022 Limburg FDS www.albertweil.de
    Bildungswerk
    der Hessischen Wirtschaft e.V.
    18.11.2022 Limburg FDS www.bwhw.de
    BIMATEC SORALUCE Zerspanungstechnologie GmbH 18.11.2022 Limburg FDS www.bimatec.de
    Blechwarenfabrik Limburg GmbH 18.11.2022 Limburg FDS www.blechwaren-limburg.de
    Bundespolizei 18.11.2022 Limburg FDS www.bundespolizei.de
    Bundeswehr 18.11.2022 Limburg FDS www.bundeswehr.de
    Deutsche Telekom AG, Telekom Ausbildung 18.11.2022 Limburg FDS www.telekom.de
    Energieversorgung Limburg GmbH 18.11.2022 Limburg FDS www.evl.de
    FEIG ELECTRONIC GmbH 18.11.2022 Limburg FDS www.feig.de
    Fischer Oberflächentechnologie GmbH
    18.11.2022 Limburg FDS www.fischer-surface.de
    focus Industrieautomation GmbH 18.11.2022 Limburg FDS www.focus-ia.de
    Fresenius
    SE & Co. KGaA

    18.11.2022 Limburg FDS www.fresenius.com
    Friedrich-Dessauer-Schule 18.11.2022 Limburg FDS www.fds-limburg.de
    Glashütte Limburg Leuchten GmbH & Co. KG
    18.11.2022 Limburg FDS www.glashuette-limburg.de
    LAN-Security Gesellschaft für
    Netzwerktechnik und -sicherheit mbH
    18.11.2022 Limburg FDS www.lan-security.de
    LIMTRONIK
    GmbH

    18.11.2022 Limburg FDS www.limtronik.de
    MOBA Mobile Automation AG 18.11.2022 Limburg FDS www.moba.de
    Oberlandesgericht Frankfurt am Main 18.11.2022 Limburg FDS www.olg.justiz.hessen.de
    Schaefer Kalk GmbH & Co. KG 18.11.2022 Limburg FDS www.schaeferkalk.de
    Staatliche Fachschule Weilburg-Hadamar 18.11.2022 Limburg FDS www.sfwh.de
    THM Studium Plus 18.11.2022 Limburg FDS www.studiumplus.de
    VWH GmbH 18.11.2022 Limburg FDS www.vwh.de
    Walter Feickert GmbH 18.11.2022 Limburg FDS www.feickert-bau.de
    Wilhelm-Knapp-Schule 18.11.2022 Limburg FDS www.wks-weilburg.de

    [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Regionales Bildungsforum „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“

    Regionales Bildungsforum „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”14334,14335,14333,14332,14331″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]

    Als Kooperationspartner der Justus-Liebig-Universität nahm die Friedrich-Dessauer-Schule in diesem Jahr zum ersten mal am Regionalen Bildungsforum des Gießener Kooperationsrats teil. Der 2010 gegründete Gießener Kooperationsrat ist ein Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern aus allen an der Lehrkräftebildung beteiligten Institutionen. Das Gremium hat sich die Aufgabe gesetzt, über Entwicklungen in der Lehrkräftebildung und mögliche unterstützende Aktivitäten zu beraten, Kooperationen zu initiieren und zu begleiten und somit die Akteure ihren jeweiligen Professionen entsprechend zu vernetzen.

    [/vc_column_text][vc_column_text]Als eine der besonderen Aktivitäten initiiert der Kooperationsrat seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrkräftebildung der Justus-Liebig-Universität und der Gießener Offensive Lehrerbildung jährlich ein Regionales Bildungsforum. Als hessische Umweltschule war es uns ein vergnügen an der Veranstaltung teilzunehmen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Öffnungszeiten während der Herbstferien

    Öffnungszeiten während der Herbstferien

    [vc_row][vc_column][vc_single_image image=”14303″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

    In den Herbstferien vom 24.10.2022 bis 28.10.2022 ist das Sekretariat geschlossen.

    Wir wünschen schöne Ferien.

    Ab 31.10.2022 sind wir wieder zu den üblichen Geschäftszeiten für Sie da.

    [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Projektarbeit „Bäume pflanzen leicht gemacht“

    Projektarbeit „Bäume pflanzen leicht gemacht“

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”14289,14288,14287,14286,14285,14283,14282,14281″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]

    Die Schüler der Fachoberschulklasse 12A FOS Maschinenbau hatten von ihrem Lehrer den Auftrag bekommen, eine Lösung zu finden, wie Kundinnen und Kunden im Internet ein Produkt bestellen können, mit dem sie ohne Vorkenntnisse möglichst leicht einen sogenannten „Tiny Forest“ pflanzen können. Tiny Forests sind Mischwälder auf einer kleinen Fläche mit dichter Bewachsung, die meist im urbanen Raum angelegt werden.

    Die Vorgabe an die Schüler war, sich kreative Ideen auszudenken, um auf einer Fläche von 10 x 20 Meter verschiedene Baumarten (Eichen, Kastanien, Buchen, Walnussbäume usw.) anwenderfreundlich wachsen zu lassen. Die Materialien des Endproduktes mussten kompostierbar sein.

    Die Produktidee sollte entweder durch Handskizzen oder 3D-Modelle mit der CAD-Software „SolidWorks“ visualisiert werden. Eine Vermarktung des Produktes sollte ebenfalls geplant werden.

    Vorgestellt werden für die Leistung der gesamten Klasse hier drei Vorschläge, die neben einer Idee auch noch ein fertiges Produkt realisierten.

    Die Gruppe „Easyforest 360“ von Tobias Hartmann, Lukas Kunz und Tim Volkaert überzeugte mit einer in SolidWorks erzeugten Konstruktion, deren 3D-CAD-Modell mit dem 3D-Drucker der Schule ausgedruckt wurde.

    Die Schüler nutzten aus recyceltem Altpapier bestehende, angefeuchtete Einweghandtücher und platzierten zwischen diesen eine Eichel, Nuss oder einen anderen Samen. Durch die vorgegebene Form der unteren Konstruktion wurde der Baumsamen mit Hilfe einer Handhebelpresse mit den feuchten Papierhandtüchern verpresst, aber nicht beschädigt, und das überstehende Papier perforiert. Um eine lange Kette bzw. ein Netz aus „Samentaschen“ zu erhalten, wurde noch gedrehter Naturbast mitverpresst.

    Die Gruppe präsentierte außerdem die eigens erstellte Homepage www.easyforest360.de.

    Auf eine reine Metallkonstruktion setzte Jakob Hassler, der seine Bauteile selbst auf einer Drehmaschine herstellte. Bei seiner Idee werden Stücke eines alten, angefeuchteten Eierkartons mit Erde und Samen befüllt und in einen Zylinder gegeben. Ein passgenau gedrehter Stempel wird in den Zylinder eingeführt, der mit einer Hebelpresse den Eierkarton um Erde und Samen presst. Das überschüssige Wasser fließt unten ab und es entsteht eine Art „Pflanztab“.

    Die Gruppe von Niklas Weinfortner, Oliver Lautenschleger und Jonas Staudt stellte aus Abfällen einer Biogasanlage eine Art „Seedbomb“ her. Die als Dünger nutzbaren Abfälle wurden mit Bio-Kokosfett vermischt und um die Baumsamen gepresst. Erste Tests in freier Natur zeigten, dass die Samenbomben auch in trockenem Zustand nicht zerfallen und durch Feuchtigkeit Keime entstehen.

    Auch wenn dieses Projekt rein fiktiv war und es natürlich einfacher wäre, Eicheln, Kastanien, Walnüsse und andere Baumsamen zum Keimen zu bringen und in der Erde zu stecken, war die Auseinandersetzung mit der Thematik der „Tiny Forrest“ und noch viel mehr das eigenständige Konstruieren, Planen und zum Teil Fertigen eines technischen Systems zur Herstellung eines nachhaltigen Produktes für die Klasse eine motivierende Herausforderung mit erstaunlichen Ergebnissen.

    [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Schülerinnen und Schüler der FDS räumen ihren Schulweg auf

    Schülerinnen und Schüler der FDS räumen ihren Schulweg auf

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”14213,14214,14215,14211″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]Im Rahmen des 20. Aktionstages „Sauberer Schulweg“ des hessischen Umweltministeriums haben Berufsschüler der Metallabteilung sowie Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule der Friedrich-Dessauer-Schule gemeinsam mit ihren Lehrern Straßen, Bürgersteige, Parkplätze und Wege um die Friedrich-Dessauer-Schule aufgeräumt.

    Ausgestattet mit Handschuhen, Greifern, Besen, Schaufeln und Müllsäcken machten sie sich engagiert auf den Weg, um für mehr Sauberkeit zu sorgen. Am auffälligsten waren vor allem die vielen gefundenen Zigarettenstummel. Wenn man bedenkt, dass eine Zigarettenkippe mit ihren 7000 Giftstoffen bis zu 1000 Liter Wasser mit Nikotin verunreinigen und für einen Fisch eine Zigarette pro Liter Wasser tödlich ist, wäre ein Umdenken der Raucherinnen und Raucher mehr als wünschenswert.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Öffnungszeiten während der Sommerferien

    Öffnungszeiten während der Sommerferien

    [vc_row][vc_column][vc_single_image image=”14171″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]

    In den Sommerferien 2022 ist

    das Sekretariat wie folgt geöffnet:

    Montag, 25.07.2022 bis Freitag, 29.07.2022

    Dienstag, 02.08.2022

    Dienstag, 23.08.2022

    Montag, 29.08.2022 bis Freitag, 02.09.2022

    jeweils von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

    In der übrigen Ferienzeit ist das Sekretariat geschlossen.

    Wir wünschen schöne  Ferien.

    [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Forschungsbörse@FDS oder „Wie Mobilität unser Leben beeinflusst“

    Forschungsbörse@FDS oder „Wie Mobilität unser Leben beeinflusst“

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”14188,14189,14190″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]Die „Forschungsbörse“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und hat die Idee, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bundesweit in die Klassenzimmer zu holen.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule schätzte sich glücklich, dass sie Frau Prof. Petra Schäfer von der Frankfurt University of Applied Sciences für einen Vortrag über den Zusammenhang zwischen Mobilität und CO²-Ausstoß gewinnen konnte.

    Frau Prof. Schäfer leitet die Fachgruppe „Neue Mobilität“ und forscht zu den Themen Mobilität in der Zukunft, Akzeptanz neuer Techniken im Verkehr, Mobilitätsverhalten sowie umweltfreundlicher Verkehrsplanung.

    Um möglichst vielen Klassen eine Teilnahme an der Veranstaltung zu ermöglichen, gab es zwei Vorträge vor insgesamt 110 Schülerinnen und Schülern der Berufsvorbereitung, der Berufsschule, der Fachoberschule und des in Kooperation mit der PPC unterrichtete beruflichenGymnasiums.

    Es war kein reiner Vortrag im Vorlesungsstil, sondern Frau Prof. Schäfer gelang es durch gezielte Fragen die Zuhörerschaft in das Geschehen einzubinden, so dass eine lebhafte Diskussion mit kritischen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler entstand.

    Die Referentin betonte zu Beginn, dass sie durch ihre Vorträgeniemanden missionieren wolle, sondern einen Denkanstoß geben möchte, wie wir alle unseren CO²-Ausstoß senken können. Denn der Verkehr macht ein Drittel des Treibhausgasausstoßes in Hessen aus.

    Die Schülerinnen und Schüler kamen zusammen mit der Verkehrsexpertin auf folgende Vorschläge:

    Stärkung des Rad- und Fußverkehrs
    Stärkung des ÖPNVs
    Unnötige Fahrten mit dem Auto unterlassen
    Fahrgemeinschaften bilden

    Ergänzend zu den bereits von den Schülerinnen und Schülern gemachten Vorschlägen nannte Frau Prof. Schäfer weitere Vorschläge, um den CO²-Ausstoß zu senken:

    Tempolimits
    Verkehrsfluss durch intelligente Ampelschaltungen optimieren
    Maut für Innenstädte
    Autospuren zu Fahrradspuren machen
    Einrichtung sogenannter Mobility Hubs, an denen Fahrräder, E-Autos und andere Fortbewegungsmittel zum Teil kostenlos ausgeliehen werden können
    Vorbild sein für andere

    Die Anwesenden wurde außerdem mit der Tatsache konfrontiert, dass das relativ kleine Limburg 2018 noch vor Frankfurt zu den Top 10 der schmutzigsten deutschen Städte gehörte, was viele erstaunte und schockierte.

    Für Frau Prof. Schäfer ist E-Mobilität nicht das Allheilmittel. Selbst wenn der Strom für E-Autos aus regenerativen Quellen kommt, ändert dies nichts an der Tatsache, dass auch ein E-Auto Ressourcen zur Herstellung und genau so viel Platz benötigt, wie ein Auto mit Verbrennungsmotor. Generell werden die Fahrzeuge immer größer, jedes fünfte in Deutschland zugelassene Fahrzeug ist ein SUV. Mehr und größere Fahrzeuge bei gleichbleibendem Platz in den Städten führe zu mehr Staus, die wiederum zu einem höheren CO²-Ausstoß führen. Daher muss nach ihrer Ansicht eine Minderung des motorisierten Individualverkehrs stattfinden.

    Die Schülerinnen und Schülern gaben zu bedenken, dass viele von ihnen auf ein Auto angewiesen sind, da in vielen Ortschaften ein Bus, wenn überhaupt nur ein Mal pro Stunde fahre.

    Für diese Situation hatte die Expertin Verständnis und machte klar, dass es nicht die eine Lösung für das komplexe Problem der CO²-Reduzierung gebe, sondern man die Situation jeder Einzelperson betrachten müsse.

    Leider müsse man die Autofahrerinnen und Autofahrer durch unpopuläre Maßnahmen, wie zum Beispiel der Wegnahme von Fahrspuren, ärgern, damit diese ihr Verhalten ändern. Denn so ein Auto sei schon ein bequemes Fortbewegungsmittel. Ohne dass man das Autofahren unbequem und andere umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel attraktiver mache, gehe es leider (noch) nicht.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule bedankt sich bei Frau Prof. Schäfer für die interessanten Vorträge und ihrem fundierten Wissen zur Mobilität, das sie stehts mit Fakten, Statistiken und Daten zu untermauern wusste, und wünscht Ihr viel Erfolg bei ihren so wichtigen Forschungen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Abschluss des Projektes „Longboard“ und Übergabe der Boards

    Abschluss des Projektes „Longboard“ und Übergabe der Boards

    Die feierliche Übergabe der fertiggestellten Longboards fand passend zur Verabschiedung der Berufsfachschülerinnen und -schüler statt, denn pünktlich zum Schuljahresende und dem Abschluss der 11. Klasse der Berufsfachschule waren die selbst entworfenen und selbst in Projektarbeithergestellten Longboards fertig geworden.

    Fertiges Longboard

    Am Dienstag, den 12.07.2022 feierten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule nicht nur ihren Abschluss – sie konnten sich auch über ihre selbst hergestellten Longboards freuen. Sie hatten im Rahmen eines Projektes, das im Unterricht (Lernfeld- und Fachpraxisunterricht) durchgeführt worden war, ihre eigenen Longboards produziert.

    Das Projekt „Longboard“ startete vor Beginn der Corona-Pandemie in der Berufsfachschulklasse zehn im Schuljahr 2020/2021 in den Bereichen Holz- und Metalltechnik. Die Schülerinnen und Schüler analysierten gängige Longboards und konstruierten eigenständig Longboard-Komponenten. Fächerübergreifendzeichneten sie die Bauteile, optimierten diese und fertigten Prototypen – unter anderem mit dem 3D-Drucker. In der Holzabteilung wurden die sogenannten Decks, die „Bretter“, designed und hergestellt, in der Metallabteilung wurdendie sogenannten Trucks, die Aufhängungen und Achsen für die Rollen, mit denen auch gelenkt wird, produziert.

    2. Rohteil – Holzdeck
    3-Druck-Teil – Gummidämpfer
    3-Druck-Teile – Rollen
    3D-Druck – Prototyp und Fertigteil (Metall)
    CAD- Zeichnung – Truck

    Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiteten die Schülerinnen und Schüler lange Zeit nicht aktiv in den Werkstätten der Schule. Somit verzögerte sich auch die Fertigstellung der Boards. Hilfreich waren die Konstruktionsarbeit und die Vorbereitungen im Online-Unterricht. Nach den Lockerungen der Maßnahmen fanden sich die motivierten Schülerinnen und Schüler wieder in den Werkstätten ein und es wurde fleißig an den Komponenten gearbeitet. Zusätzlich konnte den Schülern der Metalltechnik ein Einblick in die Schweißtechnik ermöglicht werden: An einem Tag schweißten sie unter Anleitung ihre Longboard-Komponenten selbst und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen.

    Kleinserienproduktion – Longboard Komponenten

    Schlussendlich entstand in Kooperation zwischen Theorie und Fachpraxisunterricht und in Zusammenarbeit der beiden Disziplinen Holz- und Metalltechnik eine Kleinserie an fahrtüchtigen Longboards.

    Kleinserienteile – fertige Longboards

    Jede Schülerin und jeder Schüler konnte bei der Verabschiedung ein Longboard mit nach Hause nehmen, das ein Erinnerungsstück an das Projekt und an eineschöne, in kreativer Arbeit gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrernverbrachte, Schulzeit ist.

    Übergabe der Longboards an die Schüler

    Die Projektleitung bedankt sich bei allen Schülerinnen und Schülern für die tolle Arbeit während der Projektzeit, bei den Fachpraxislehrern der Holz- und Metalltechnik für die fantastische Zusammenarbeit und nicht zuletzt beim Schulleitungsteam, das dieses Projekt überhaupt ermöglicht hat.

    Arco Tietze

     

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