Kategorie: Elektrotechnik

  • Technik verstehen. Einblicke in den Unterricht am beruflichen Gymnasium

    Technik verstehen. Einblicke in den Unterricht am beruflichen Gymnasium

    [vc_row][vc_column][vc_single_image image=”16595″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]Im Technologiezentrum der Friedrich-Dessauer-Schule wird Unterricht lebendig. In der Jahrgangsstufe 12 des beruflichen Gymnasiums arbeiten Schülerinnen und Schüler nicht nur mit Formeln, sondern vor allem praktisch im Labor. Hier wird aufgebaut, gemessen und beobachtet. Technische Zusammenhänge werden nicht nur besprochen, sondern direkt sichtbar gemacht. So entsteht ein klares Verständnis dafür, wie Technik im Alltag funktioniert.

    Lernen im Labor

    Mit moderner Ausstattung bearbeiten die Lernenden konkrete Aufgabenstellungen. Sie setzen Schaltungen um, verfolgen Signalverläufe und untersuchen, wie sich technische Systeme unter verschiedenen Bedingungen verhalten. Dabei steht das Nachvollziehen im Vordergrund: Schritt für Schritt wird sichtbar, wie einzelne Komponenten zusammenwirken und welche Ergebnisse daraus entstehen. Verstehen durch Anwendung Mathematische und theoretische Inhalte sind ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Entscheidend ist jedoch, dass diese Inhalte im Labor überprüft und verständlich werden. Die Schülerinnen und Schüler erkennen so den Zusammenhang zwischen Berechnungen und realem Verhalten. Das macht auch anspruchsvollere Themen zugänglich und nachvollziehbar.

    Moderne Ausstattung auf professionellem Niveau

    Ein solcher Unterricht ist nur mit einer hochwertigen technischen Ausstattung möglich. Im Technologiezentrum arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Geräten, wie sie auch in Forschung, Entwicklung und Ingenieurbüros eingesetzt werden. Diese professionelle Umgebung ermöglicht präzise Messungen, verlässliche Ergebnisse und ein Arbeiten unter realitätsnahen Bedingungen.

    Die Ausstattung entspricht damit einem hohen ingenieurwissenschaftlichen Standard und eröffnet den Lernenden einen authentischen Einblick in moderne technische Arbeitsweisen.

    Investition in Bildung

    Eine moderne und professionelle Ausstattung ist mehr als nur eine didaktische Ergänzung– sie ist die Grundlage für qualitativ hochwertigen Unterricht. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass Schülerinnen und Schüler sich fundiert mit Technik auseinandersetzen können und bereitet sie gezielt auf Studium, Ausbildung und technische Berufe vor.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Messebesuch in Frankfurt

    Messebesuch in Frankfurt

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”16482,16483,16484,16485″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]Am Dienstag besuchte unser zweites Lehrjahr der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik die Fachmesse “Light + Building” in Frankfurt am Main.

    Nach einem Arbeitssicherheitsseminar ging es direkt auf die Werkstattstraße, wo die Auszubildenden verschiedene Technologien und praktische Anwendungen hautnah erleben konnten.

    Highlights des Tages:

    • Praktische Einblicke in moderne Gebäude- und Energietechnik
    • Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Branche
    • Neue Trends rund um Smart Building und Energieeffizienz
    • Spannende Mitmachstationen
    • lnspiration für den zukünftigen Berufsalltag

    Fazit: Es war ein spannender und lehrreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken![/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Besuch der THM Gießen mit der BG12 und FOS12B Elektrotechnik

    Besuch der THM Gießen mit der BG12 und FOS12B Elektrotechnik

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”16397,16396,16395,16394,16393,16392,16391,16390,16389,16388,16387″ img_size=”900x 600″][vc_column_text]Am Freitag, den 16. Januar 2026, machten sich 13 Schülerinnen und Schüler der BG12 Elektrotechnik und der FOS12 Elektrotechnik der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg zusammen mit ihrem Lehrer auf den Weg zur Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) nach Gießen.

    Ziel des Besuchs war es, einen realistischen Eindruck vom Studium der Elektro- und Informationstechnik zu bekommen und den Hochschulalltag kennenzulernen.

    Nach der Ankunft am InfoCenter im Gebäude A22 wurde die Lerngruppe von der Zentralen Studienberatung begrüßt. Dort erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler zunächst, wie ein Studium an der THM aufgebaut ist, welche Voraussetzungen man mitbringen sollte und welche Möglichkeiten sich nach dem Studium ergeben.

    Anschließend durften unsere Lernenden eine echte Hochschulvorlesung besuchen. In der Vorlesung „Elektrotechnik 1“ bei Prof. Dr. C. Schröder bekamen sie einen Eindruck davon, wie anspruchsvoll und zugleich interessant der Stoff an der Hochschule ist. Besonders auffällig war der Unterschied zum Schulunterricht, da die Inhalte deutlich schneller und eigenständiger vermittelt wurden.

    Um 10:15 Uhr ging es dann ins Messtechnik-Labor. Dort zeigte Dipl.-Ing. S. Fjodorow verschiedene Messgeräte und Versuchsaufbauten. Die Schülerinnen und Schüler konnten erfahren, wie theoretisches Wissen praktisch angewendet wird.

    Ein weiteres Highlight folgte um 11:30 Uhr mit der Vorstellung des EM-Scanphones durch Dipl.-Ing. K. Aschenbrenner. Dabei wurde erklärt, wie elektromagnetische Störungen gemessen und analysiert werden können – ein Thema, das vor allem im Hinblick auf moderne Technik und Industrie sehr interessant ist.

    Zum Abschluss gingen alle gemeinsam in die Mensa, wo die Schülerinnen und Schüler sich stärken und gleichzeitig einen Eindruck vom studentischen Alltag auf dem Campus gewinnen konnten.

    Der Besuch an der THM Gießen war für alle Beteiligten sehr informativ und hilfreich. Unsere BG- und FOS-Schülerinnen und -Schüler können sich nun besser vorstellen, wie ein Studium im Bereich Elektrotechnik abläuft und ob dieser Weg für sie in Frage kommt. Die Exkursion war somit eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht und eine gute Unterstützung bei der Berufs- und Studienorientierung.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Technik, Teamgeist und Triumph: Roboterprojekt

    Technik, Teamgeist und Triumph: Roboterprojekt

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”16273,16272,16271,16270″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]

    Mit beeindruckendem Engagement und technischem Know-how haben die Auszubildenden des 4. Ausbildungsjahres „Elektroniker für Betriebstechnik“ eine echte Pionierleistung vollbracht: Die Erstinbetriebnahme eines weiteren UR3e-Roboters. Ihr Auftrag war anspruchsvoll: Es galt, eine flexible, innovative Umgebung für unterschiedlichste Unterrichtsszenarien zu schaffen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der modernen Fernsteuerung des Roboters über WLAN sowie einer intuitiven Bedienung über ein HMI (Human Machine Interface).

    Trotz der intensiven Prüfungsvorbereitung haben die Auszubildenden das Projekt mit Bravour gemeistert. Sie haben nicht nur technisches Können bewiesen, sondern auch Teamgeist, Ausdauer und Kreativität. Der UR3e-Roboter steht nun für herausfordernde Aufgaben im Unterricht bereit und eröffnet völlig neue Möglichkeiten für praxisnahes, zukunftsorientiertes Lernen.

    Wer sich selbst von diesem Erfolg überzeugen möchte, hat am 21.11.2025 auf der HC-Bildungsmesse an der Friedrich-Dessauer-Schule die Gelegenheit, den Roboter und die innovative Projektumgebung live zu erleben. Kleine Anmerkung: Es wird „um die Wurst gehen“! 😉

    Die Friedrich-Dessauer-Schule unterstreicht mit diesem Projekt einmal mehr ihre Innovationskraft. Bereits zum vierten Mal wurde ein kollaborativer Robotertyp erfolgreich in Betrieb genommen und für die kontinuierliche Integration modernster Technologie in den Unterricht vorbereitet.

    Wir wünschen allen Auszubildenden viel Erfolg bei der anstehenden Abschlussprüfung und alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg!

     [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • High-End-Lautsprecher hautnah: Oberstufenschülerinnen und -schüler zu Gast bei der Firma „Canton“

    High-End-Lautsprecher hautnah: Oberstufenschülerinnen und -schüler zu Gast bei der Firma „Canton“

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”16244,16243,16237,16242,16236,16241,16240,16239,16238,16245″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]

    Von der Entwicklung bis zur Hörprobe des 60.000-Euro-Lautsprecher-Paars – ein spannender Blick hinter die Kulissen des Premium-Herstellers in Weilrod.

    Am Mittwoch, den 29. Oktober 2025, besuchten zwölf Schülerinnen und Schüler der 12 B FO der Friedrich-Dessauer-Schule und der 12. Klasse des beruflichen Gymnasiums der Peter-Paul-Cahensly-Schule gemeinsam mit ihren Lehrern Oliver Koch und Michael Koch die Firma Canton in Weilrod.

    Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer, bei der es für alle Kaffee gab, ging es auf Entdeckungsreise durch Produktion, Entwicklung und Testlabore. „Ich hätte nie gedacht, dass so viel Technik und Handarbeit in einem Lautsprecher steckt!“, staunte eine Schülerin. Besonders spannend war die Entwicklungsabteilung, in der neue Modelle getestet und verbessert werden.

    Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt: Cantons Fokus aufNachhaltigkeit. Versandboxen werden z.B. mehrfach verwendet und ein Teil der Produktion findet in Tschechien statt.

    Zum Abschluss erhielten die Besucherinnen und Besucher Geschenke-Beutel – und erlebten zudem ein akustisches Highlight: eine Hörprobe des teuersten Lautsprecher-Paars von Canton, das zusammen 60.000 Euro kostet. „Der Klang war einfach unglaublich – wie live in einem Konzertsaal!“, schwärmte ein Schüler.

    Am Ende verließ die Lerngruppe Canton mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Einblicken in die Berufswelt und garantiert geschärften Ohren für guten Klang.

    [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Firma SICK zu Besuch an der Friedrich-Dessauer-Schule

    Firma SICK zu Besuch an der Friedrich-Dessauer-Schule

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”16076,16075″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]

    Einblick in moderne Sicherheitstechnik und industrielle KI

    Die Klasse BG11 Elektrotechnik sowie die Auszubildenden im zweiten Ausbildungsjahr zur Elektronikerin bzw. zum Elektroniker für Betriebstechnik durften sich über den Besuch eines Mitarbeiters der Firma SICK freuen.

    Im Mittelpunkt des spannenden Vortrags von Herrn Arin Gharibian stand die Vorstellung moderner Sicherheitstechnik für Maschinen und Anlagen. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Einblicke in Sicherheitslösungen, die den sicheren und effizienten Betrieb in der Industrie gewährleisten.

    Besonders beeindruckend war die Vorstellung von Anwendungen der künstlichen Intelligenz im industriellen Umfeld. Am Beispiel der innovativen Kameratechnik von SICK wurde anschaulich gezeigt, wie KI-basierte Systeme zur Qualitätssicherung und Prozessoptimierung beitragen.

    Der Besuch bot den Auszubildenden wertvolle Impulse und praxisorientierte Einblicke für ihre zukünftige Tätigkeit im Bereich der Automatisierung und Sicherheitstechnik.

     [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Spannender Werksbesuch bei ABB in Heidelberg

    Spannender Werksbesuch bei ABB in Heidelberg

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”16048,16046,16044,16045,16047″ img_size=”900. 600″][vc_column_text]Gemeinsam mit dem 2. Ausbildungsjahr der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik sowie der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums Elektrotechnik hatten wir die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Schaltgerätefertigung bei ABB in Heidelberg zu werfen.

    Vor Ort erhielten wir spannende Einblicke in die Herstellung und Funktionsweise moderner Schaltgeräte – von der Planung über die Produktion bis hin zur Qualitätskontrolle. Besonders beeindruckend war, wie präzise und automatisiert die Fertigungsprozesse ablaufen und wie viel Know-how hinter jedem einzelnen Bauteil steckt.

    Ein weiteres Highlight: das gemeinsame Mittagessen in der hauseigenen Kantine – ein schöner Abschluss eines rundum gelungenen Besuchs.

    Ein herzliches Dankeschön an ABB Heidelberg, insbesondere an Herrn Klein und Herrn Friedrich, für die tolle Organisation und die interessanten Einblicke in die Praxis![/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Digitalisierung live erleben: Ein Schülerprojekt zur Fernsteuerung der Lernfabrik

    Digitalisierung live erleben: Ein Schülerprojekt zur Fernsteuerung der Lernfabrik

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”16016,16015,16014,16013″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]

    Wie funktioniert moderne Industrieproduktion? Wie lassen sich Anlagen fernüberwachen und -bedienen? Mit diesen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Elektrotechnik im Rahmen eines praxisnahen Projekts beschäftigt. Ziel war es, unsere Lernfabrik fit für die Industrie 4.0 zu machen – und das mit Erfolg. Im folgenden Bericht geben wir einen Einblick in die Projektarbeit und ihre Ergebnisse.

    Lernfabrik 4.0: Fernüberwachung und Fernsteuerung in der Praxis

    Im Rahmen eines spannenden Projekts haben wir uns intensiv mit der Digitalisierung und Automatisierung moderner Produktionsanlagen beschäftigt. Ziel war es, unsere Lernfabrik 4.0 von der Firma ETS DIDACTIC so umzurüsten, dass sie vollständig aus der Ferne überwacht und bedient werden kann – ein wichtiger Schritt in Richtung Industrie 4.0.

    Zu Beginn lernten wir die Anlage im Detail kennen: Wie startet man sie richtig? Welche Abläufe laufen bei einem Produktionsauftrag ab? Welche Stationen arbeiten zusammen? Wir analysierten, wie Deckel und farbige Kugeln über ein Förderband in Dosen gefüllt und anschließend eingelagert werden. Dabei sammelten wir wichtige Erfahrungen in der praktischen Bedienung der Anlage.

    Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Einrichtung eines Kamerasystems. Mit mehreren IP-Kameras des Herstellers Reolink statteten wir die Anlage an den wichtigsten Stellen aus – unter anderem im Bereich der Qualitätskontrolle und am Wareneingang und -ausgang. So ist es möglich, den gesamten Produktionsprozess live zu beobachten und im Ernstfall schnell reagieren zu können.

    Anschließend ging es darum, die Lernfabrik mit einem sogenannten MES-System (MES = Manufacturing Execution System) zu verknüpfen. Dieses System erlaubt es, Aufträge digital zu verwalten, Prozesse zu starten und die Anlage von einem zentralen Rechner aus zu steuern – sogar aus der Ferne. Grundlage hierfür ist die vorhandene SiemensSteuerung, die wir in das Netzwerk eingebunden haben. Über einen Remote-Zugang ist es nun möglich, die gesamte Anlage ortsunabhängig zu bedienen und gleichzeitig per Kamera im Blick zu behalten.

    Am Ende unseres Projekts steht ein zukunftsweisendes Ergebnis: Unsere Lernfabrik kann nun vollständig aus der Ferne überwacht und gesteuert werden – so, wie es in vielen modernen Industriebetrieben bereits Realität ist. Für uns war dieses Projekt eine tolle Gelegenheit, Technik hautnah zu erleben und echte Anwendungen der digitalen Fertigung kennenzulernen.

    (Projektbericht von Oleg, Moritz und Aaron, Schüler der 12FOS Elektrotechnik)

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  • Schulformübergreifendes Projekt zur Entwicklung eines Lernträgers

    Schulformübergreifendes Projekt zur Entwicklung eines Lernträgers

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”16001,16000,15999,15998,15996,15997″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]

    Im Rahmen eines schulformübergreifenden Projekts haben Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Elektrotechnik (BFS), des Beruflichen Gymnasiums (BG) sowie Auszubildende im zweiten Ausbildungsjahr zum Elektroniker für Betriebstechnik erfolgreich gemeinsam an der Entwicklung eines Lernträgers für die Steuerungstechnik gearbeitet.

    Das Projektziel war die Konzeption und Fertigung von 10 praxisnahen Lernträgern, die künftig im Unterricht zur Veranschaulichung und Anwendung von Steuerungstechniken sowie für Messaufgaben eingesetzt werden. Dabei wurden die Aufgaben klar verteilt: Die BFS übernahm die Planung und Anfertigung der mechanischen und elektrischen Hardwarekomponenten. Die Auszubildenden zum Elektroniker für Betriebstechnik waren für die zeichnerische Darstellung und die detaillierte Planung zuständig. Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums kümmerten sich um die Entwicklung und Fertigung der elektronischen Komponenten. Zum Schluss arbeiteten alle als EIN Team zusammen.

    Das Projekt förderte nicht nur das fachliche Know-how der Beteiligten, sondern auch Teamarbeit, Kommunikation und die praxisnahe Anwendung theoretischer Kenntnisse – über drei verschiedene Schulformen hinweg. Ein gelungenes Beispiel für zukunftsorientierten berufsbildenden Unterricht.

    Den Schülerinnen & Schülern der BFS, die nach ihrer Ausbildung die FDS nun verlassen werden, wünschen wir für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg und alles Gute.

    [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • FOS-Schülerprojekt: Roboter programmieren in der virtuellen Welt

    FOS-Schülerprojekt: Roboter programmieren in der virtuellen Welt

    [vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”15963,15961,15962,15964,15965″ img_size=”900 x 600″][vc_column_text]

    Die Industrie entwickelt sich ständig weiter – besonders im Bereich Automatisierung und Robotik. Ein spannendes Beispiel ist die Firma ABB, ein führender Hersteller von Industrierobotern. Heute kann man Roboter nicht mehr nur klassisch über einen Bildschirm programmieren, sondern auch mithilfe von Virtual Reality (VR). Das macht die Arbeit nicht nur moderner, sondern auch einfacher und sicherer.

    Im Rahmen eines Schulprojekts an der Fachoberschule für Elektrotechnik haben wir, zwei Schüler der 12. Klasse, uns mit genau diesem Thema beschäftigt. Wir wollten folgende Fragen klären: Wie lässt sich ein Industrieroboter von ABB mithilfe einer VR-Brille programmieren? Welche Vorteile bietet diese Methode gegenüber klassischen Programmierverfahren?

    Die Firma ABB stellt sogenannte Industrieroboter her, die in vielen Bereichen wie der Autoproduktion, Verpackung oder Montage eingesetzt werden. Diese Roboter arbeiten sehr genau und schnell. Damit sie genau wissen, was sie tun sollen, müssen sie zuerst programmiert werden.

    Früher – und häufig auch heute noch – erfolgt(e) die Programmierung von Industrierobotern auf klassischem Weg: mit einem sogenannten Teach-Pendant, einer Art Fernbedienung mit Bildschirm, oder über spezielle Software wie RobotStudio. Dabei gibt man dem Roboter Bewegungsdaten und Koordinaten vor, also genaue Anweisungen, wie er sich im Raum bewegen soll. Diese Methode ist jedoch oft zeitaufwendig, erfordert technisches Fachwissen und bringt gewisse Risiken mit sich – vor allem, wenn der Roboter im realen Umfeld getestet werden muss.

    Durch die Entwicklung von Virtual Reality ist inzwischen ein moderner und innovativer Weg entstanden, um Roboter zu programmieren. ABB bietet die Möglichkeit, Roboter in einer virtuellen Umgebung zu steuern – mithilfe einer VR-Brille, zum Beispiel der Meta Quest oder HTC Vive. Eine VR-Brille ist ein Gerät, das man wie eine große Brille aufsetzt und das eine computergenerierte 3D-Welt anzeigt, in der man sich bewegen und mit virtuellen Objekten interagieren kann.

    Die Programmierung mit VR funktioniert dabei in mehreren Schritten: Zuerst setzt man die VR-Brille auf und taucht in eine virtuelle Werkstatt oder Fabrik ein. Dort kann man den virtuellen Roboter sehen, mit den Controllern „anfassen“ und bewegen. Diese Bewegungen werden automatisch gespeichert und in ein Roboterprogramm umgewandelt. Anschließend lässt sich das Verhalten des Roboters direkt in der virtuellen Umgebung testen – ganz ohne Unfallgefahr. Wenn alles passt, wird das fertige Programm auf den echten ABB-Roboter übertragen.

    Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand: Sie ist sicher, da es keine Gefahr für Mensch oder Maschine gibt. Sie ist intuitiv, sodass auch Einsteiger schneller lernen können. Bewegungen lassen sich direkt vormachen, was den Prozess beschleunigt. Es kommt zu keinen Maschinenstillständen, weil alles virtuell abläuft. Außerdem können mehrere Personen gleichzeitig in der virtuellen Umgebung arbeiten, was die Teamarbeit verbessert.

    Die Programmierung von ABB-Robotern mit VR-Brillen ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft der Industrie. Sie macht die Arbeit mit Robotern sicherer, einfacher und moderner. Besonders für Ausbildung und Planung in der Industrie 4.0 bietet diese Technologie viele neue Möglichkeiten. Vielleicht wird es in Zukunft sogar möglich sein, Roboter komplett ohne Programmiercode zu steuern – allein durch Gesten und natürliche Bewegung in der virtuellen Realität.

    (Projektbericht von Florian und Leo, Klasse: 12B FOS

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